Mein Reisebericht aus Stockholm

Hallo meine Lieben,

wir hatten sehr schöne Tage in Stockholm, von denen ich euch nun gerne berichten möchte : ) 

Tag eins

Unsere erste Anlaufstelle war Gamla Stan. Das ist im Prinzip die Altstadt mit vielen gemütlichen Cafes und Shops. Man kann sich wunderbar durch die kleinen Gassen schlängeln und zwischendurch einen Blick auf den Hafen werfen.

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Am Ufer gegenüber vom Rathaus haben wir dann ein kleine Sonnenpause gemacht.

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Mit einem Salat vom Coop sind wir dann zum Stadshus (Rathaus) gelaufen, haben uns auf eine Mauer gesetzt, den Booten zugeschaut und natürlich wie alle anderen Touristen auch Fotos gemacht.

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Tipp: Besonders schöne Fotos von den Bögen des Rathauses soll man abends beim Sonnenuntergang machen können.

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Den Abend haben wir an der Strandpromenade von Hornstull ausklingen lassen.

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Tag zwei

Tag zwei haben wir mit einem Frühstück im Cafe Robin Delselius begonnen. Das Cafe liegt im Viertel Södermalm. Es erinnert dort alles ein wenig an Prenzlauerberg in Berlin. Es ist vielleicht nicht für jeden etwas doch die, die diesen speziellen Charme mögen, sollten dort abends mal in ein paar Bars vorbei schauen ; )

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Die Aussicht von Södermalm auf Stockholm.

Wie im Berliner Mauerpark habe ich mich an der Hornstull Strandpromenade gefühlt, an der wir auch schon am vorherigen Tag waren. Es war sehr gutes Wetter, demnach sind viele schwimmen gegangen oder lagen einfach auf den Steinen oder auf den Wiesen am Ufer. Auch wir haben uns dort ein wenig hingelegt und es sehr bereut keine Schwimmsachen mitgenommen zu haben…

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Für die Fitness-Freaks unter euch gibt es dort sogar ein kleines Outdoor-Fitnessstudio ; )

Abends sind wir dann den Hafen von Östermalm entlanggelaufen in der Hoffnung noch einen Bootsverleih zu finden, doch vergebens… Wenn ihr in eurem Urlaub auch ein Boot mieten möchtet, solltet ihr dies rechtzeitig buchen, denn sonst habt ihr das selbe Problem wie wir, dass alle Bootsvermieter ausgebucht sind.

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Tag drei

Doch wir haben uns die Laune nicht vermiesen lassen von dem Misserfolg beim Bootsverleih und haben uns einfach eine Schifffahrt zu den Schärengärten Stockholm’s gebucht : )

Unsere Tour nach Vaxholm startete in Stockholm und dauerte insgesamt 6 Stunden. Wir sind je 1 1/2 Stunden hin und zurück gefahren und hielten uns 3 Stunden auf der Insel auf. Auf der Fahrt hin erzählte uns der Guide des Schiffes etwas über die Gebäude, Inseln und Parks an denen wir vorbei fuhren und auf dem Rückweg etwas über die Geschichte Stockholm’s und die Schärengärten. Auf der Insel Vaxholm war das Wetter leider nicht gerade das beste, ab und zu kam zwar die Sonne raus, doch es hat auch immer mal wieder geregnet #wilkommeninskandinavien. Wir haben uns dann aber einfach während des Regens in Cafes gesetzt und wenn die Sonne raus kam sind wir immer ein Stück weiter gelaufen. Somit waren wir auf Aussichtspunkten, in einer kleinen (!) Fußgängerzone und an der kleinen Anlegestelle. Leider konnten wir einen Teil der Insel nicht sehen, aber vielleicht beim nächsten Mal ; )

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Auf der Fahrt nach Vaxholm sieht man  viele schöne kleine Häuser und Villen auf den Inseln. Man kann sich gut in Gedanken verlieren und es macht Spaß sich vorzustellen dort zu wohnen, obwohl das vermutlich eher unmöglich ist ohne Boot und Geld 😀

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Das Schloss kann man von Vaxholm ganz leicht mit einer Fähre innerhalb von 5 Minuten erreichen.
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In der Regenpause gab es dann erstmal ein Eis : )

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Das war der Weg zu dem Aussichtspunkt. Leider hat es dann oben angefangen zu regnen, sodass ich kein Foto von dem wunderschönen Ausblick machen konnte.
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Auf der Insel gibt es das wohl schönste Cafe der Welt! Es ist liebevoll dekoriert, mit vielen Blumen, liegt direkt am Wasser und es gibt einen riesigen Tisch mit verschiedenen Kuchen.

Nach der Schifffahrt gönnten wir uns einen Drink in der Bar Strand am Hafen. Solltet ihr mal in Stockholm vor einer Bar stehen und euch die Preisliste ansehen, wundert euch nicht über die extrem teuren Preise, denn das ist hier ganz normal. Desserts, Alkohol und Tabak sind besonders für Touristen ein kostspieliger Spaß!

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Tag vier 

Auch an diesem Tag war das Wetter leider nicht optimal, daher entschieden wir uns für einen kleinen Shoppingtag in Stockholm’s Fußgängerzone.

Wenn ihr die Drottingsgatan entlang lauft kommt ihr an vielen Bekleidungsläden wie z.B. Bik Bok, Kapp Ahl, Zara, H&M, Norrøna und Dinsko vorbei. Schaut bei diesen Läden unbedingt mal vorbei! Besonders der H&M hat mich überrascht, denn es gab dort auch Kosmetik zu kaufen, die es bei uns normalerweise nur in der Drogerie gibt.

Stockholm hat meiner Meinung nach auch die schönsten und inspirierendsten Interior-Shops!

Während wir durch die Straßen gelaufen sind, ist uns aufgefallen das an vielen Läden Regenbogen-Fahnen hingen und super viele Leute irgendwo etwas mit Regenbögen an sich trugen. Wir googelten dann mal was das damit auf sich hatte und fanden heraus, dass an diesem Tag eine Parade stattfinden sollte, die ein wenig wie der CSD ist. Das fanden wir mega cool und stellten uns an den Straßenrand, an dem sich mittlerweile immer mehr Menschen versammelten. Dann konnte man den Umzug auch schon hören. Viele Männer mit ihrem Partner und Frauen mit ihren Partnerinnen zogen durch die Straßen jubelten, schwangen Fahnen, tanzten und machten mit Musik Stimmung. Man konnte einigen ansehen, wie froh sie waren ihre Liebe ganz uneingenommen zeigen zu können. Doch die Parade drehte sich nicht nur um Homosexuelle, sondern auch generell darum, dass jeder so sein kann wie er gerne sein möchte und einige liefen auch aus politischen Gründen mit. Ich fand die Parade sehr beeindruckend. Ich finde, dass man das nur sehr selten mitbekommt, wie sich Homosexuelle fühlen und dass es eigentlich keinen Grund dafür gibt, dass sie sich verstecken. Das kann natürlich  jeder sehen wie er möchte, das ist nur meine Meinung dazu : )

Nach der Parade sind wir zur Markthalle Saluhall. Dort gibt es viel frisches Obst, Gemüse und Fisch. Definitiv etwas für die Foodies unter euch ; )

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Das Wetter wurde dann nochmal richtig gut, sodass wir noch nach Djurgården gelaufen sind. Das ist ein kleiner Nationalpark, durch den man schön spazieren kann, sich an’s Wasser setzten und Tiere beobachten kann.

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Tag fünf

Am letzten Tag hat es wirklich den ganzen Tag geregnet. Ein Verkäufer hatte uns empfohlen in die Mall of Skandinavia zu fahren. Das ist ein riesiges Shopping-Center mit unglaublich vielen Läden. Ein gutes Ausflugsziel für schlechtes Wetter ; )

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City Guide

Dies sind nun nochmal Orte in Stockholm, die sehr sehenswert sein sollen. Ich konnte leider nicht alles selbst besichtigen, doch vielleicht interessiert ihr euch trotzdem für das ein oder andere : )

Abba Museum

Nordic Museum

Skansen

Gröner Lund (Tivoli)

Junibacken

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Food Guide

Das sind meine Cafe- und Restauranttipps für euch : )

Guten Appetit!

Hard Rock Cafe

Cafe Esaias: Für guten Kaffee

Bröd & Salt: Für leckere Bullen

Vaxholm Hembygdsgårds Café: Für eine große Auswahl an Kuchen

Strand: Für gute Drinks

Robin Delselius: Für leckeres Frühstück

Italiener Agaton in Gamla Stan: Für einen romantischen Abend

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Das waren nun meine Eindrücke aus Stockholm für euch. Ich hoffe sie haben euch vielleicht ein bisschen inspiriert und falls ihr nun demnächst auch mal nach Stockholm kommen solltet, wünsche ich dort eine schöne Zeit : ) Wenn ihr noch weiter Tipps für Stockholm habt, schreibt sie gerne in die Kommentare, damit sie andere auch lesen können : )

Bis zum nächsten Mal, dann aus Göteborg : )

Eure Anna : )

1 Gedanke zu „Mein Reisebericht aus Stockholm

  1. Hallo,
    viel erlebt in Stockholm und doch nicht alles geschafft. So ist das wohl bei Städtetripps.
    Geht uns ähnlich. Die Einfahrt per Schiff nach Stockholm ist auch sehr sehenswert….die Schärengärten haben uns mehr als beeindruckt. Aber wie du schon schreibst, ohne Geld und vor allem ohne Boot zum großen Teil nicht erreichbar….aber wunderschön und ruhig…zwinker
    Empfehlenswert ist eventuell noch der Besuch des Wasa-Museum (Schiffswrack mit der dazugehörigen Geschichte) und auch das Stadhuses sollten man von innen gesehen haben.
    Es ist richtig schön dich hier auf deiner Reise begleiten zu dürfen.
    Gut ge- und beschrieben und tolle Bilder dazu getan.
    Das einzige was alle skandinavischen leider gemein haben, sind die hohen Preise. Ist leider so. Alles Gute ist bekanntlich nie beisammen.
    LG
    Jürgen

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