In den Winter mit guten Vorsätzen und einer Ernährungsumstellung

Hallo ihr Lieben, 

vor etwa zwei Jahren habe ich zum ersten Mal eine Ernährungsumstellung gemacht. Damals mit dem Ziel ein wenig abzunehmen und mein Immunsystem zu stärken. Das hat damals alles prima geklappt. Seit dem halte ich mich mal mehr mal weniger an das Ernährungskonzept, welches mir damals empfohlen wurde. In letzter Zeit war ich wieder öfters krank, fühlte mich antriebslos und hatte seit langem mal wieder Migräne (mit Aura, also mit zusätzlichen Lähmungserscheinungen). Ich fühle mich schlichtweg seit einigen Wochen unwohl. Das bringt mich nun dazu, mich die nächsten drei Monate wieder strikt an das bewährte Ernährungskonzept zu halten. Wie das nun aussieht, erzähle ich euch jetzt im Folgenden Beitrag 🙂

Vorweg: Ich möchte durch meine erneute Ernährungsumstellung nicht abnehmen! Mir geht es nur darum meinem Körper etwas Gutes zu tun, ihn zu entgiften und ihm das zu geben was er verträgt und was er braucht. Ich befolge das damalige Konzept daher auch nicht ganz so wie vor zwei Jahren, sonder werde die Faktoren die zum Abnehmen führten weglassen.

Und das sieht dann so aus:

Zeitraum:

Ich werde mich drei Monate, also vom 08.11.18 bis 08.02.19, nach den „Regeln“ eines abgewandelten Konzeptes ernähren, welches mein Immunsystem stärken soll, mir Kraft und Energie verleihen soll und welches meinen Körper reinigen soll. Die „Regeln“ die sich für mich stellen sind keine die man irgendwo mal gehört/gelesen hat, nein, das sind Empfehlungen die mir eine professionelle Ernährungsberaterin damals gegeben hat, nachdem sie ein großes Blutbild von mir gesehen hat. Die Werte, die dieses zeigte, weisen auf Unverträglichkeiten hin, sodass ein Ernährungsplan erstellt werden konnte, der auf meinen Körper abgestimmt war. Ich bekam dann eine Lebensmittelliste, auf der alle Produkte drauf standen, die für mich gut verträglich waren und an genau diese Lebensmittelliste werde ich mich von nun an auch halten.

Kohlenhydrate ja oder nein?

Das damalige Konzept sah Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot u.ä. nicht vor, da ich abnehmen wollte. Morgens war Dinkelbrot, Haferflocken oder auch Müsli erlaubt. Bei meiner jetzigen Ernährungsumstellung werde ich diese Kohlenhydratquellen jedoch einbauen, da ich viel Sport mache, mehr Kraft haben möchte, ich mich ausgeglichen und ausreichend ernähren möchte und einen Jo-Jo-Effekt vermeiden möchte. Ich schaue aber trotzdem, dass ich diese Kohlenhydrate nur morgens oder mittags zu mir nehme und auch in etwas geringeren Mengen. Gemüse esse ich so viel nur geht – solange es auf meiner Lebensmittelliste steht.

Wie viele Mahlzeiten am Tag sind erlaubt? 

Es sind drei Mahlzeiten pro Tag vorgesehen und das ist das was mir tatsächlich am schwersten fallen wird. Dass Kaffee & Kuchen-Einheiten rausfallen ist denke ich klar, aber ich liebe einfach diese kleinen Riegel (selbst wenn sie nur aus Nüssen, getrockneten Früchten und Honig bestehen), die man immer an den Kassen oder beim DM bekommt. Ich werde mich aber trotzdem versuchen zusammen zu reißen und auch wenn ich mal ein bisschen Hunger habe, werde ich nicht sofort zu einem Snack greifen, sondern werde den den Magen auch mal komplett verdauen lassen, um ihn an die drei Mahlzeiten zu gewöhnen. Wenn ich dann aber richtig Hunger habe, esse ich so viel wie ich möchte! Ich zähle nämlich keine Kalorien! Denn durch das Kalorien zählen, wird einem eine bestimmte Portionen-Größe vorgeschrieben. Ich kann also nicht so viel essen wie ich möchte und habe unter Umständen noch Hunger. Das führt wiederum zu Heißhunger-Attacken, die nicht nur frustrierend sondern auch nicht zielführend sind.

Cheat-Day

Und da wären wir schon beim nächsten Punkt – Cheat-Days. Ja ich habe zwei in der Woche. Warum? Man kann diese Tage verurteilen und sagen, dass das doch Quatsch ist, weil dann die Tage an denen man sich gesund ernährt hat völlig hinfällig sind, aber ich sehe das mittlerweile ein bisschen anders. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je mehr ich mir verbiete, ich umso mehr Lust auf genau diese Dinge bekomme. Wenn ich mir streng verbiete Schokolade zu essen, dann denke ich umso mehr an sie und bekomme noch mehr Lust auf sie. Wenn ich dann mal einen schwachen Moment an der Kasse habe, greife ich schon fast automatisch zu dem Pick-Up Riegel, da ich solch einen Heißhunger auf ihn habe und dann kann es auch mal passieren, dass es nicht bei einem bleibt. Und genau das kann ich verhindern in dem ich mir sage: okay, ich habe zwei Tage in der Woche an denen ich mir mal was gönnen darf – das sollte dann aber nicht so ausarten, dass ich mir ein fettes Stück Sahnetorte, eine Pizza-Vierkäse, drei Kugeln Eis und noch einen Pinacolada zum Nachttisch bestelle – sondern ich darf mir dann zwischendurch vielleicht mal einen Pick-Up gönnen und abends mit Freundinnen einen Cocktail trinken. Wenn ich mal keine Lust auf etwas Süßes habe oder nicht gerade mit Freunden zum Essen oder Weggehen verabredet bin, können die Cheat-Days natürlich auch ausfallen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich durch diesen „Kompromiss“ auch einfach mehr auf die Dinge freue, sie mehr wertschätze und auch das finde ich ist bei der Ernährungsumstellung sehr wichtig – ein Gefühl dafür zu bekommen, was man eigentlich so isst und was das mit mir macht. Natürlich ist das irgendwo anstrengend, andauernd darauf zu achten was man jetzt essen darf und was nicht, aber da setzte ich mich anfangs halt mal fünf Minuten am Abend vor dem Einkaufen hin, schaue mir meine Liste an und koche dann danach was da drauf steht und irgendwann hat man diese Liste so in sich verinnerlicht, dass man einkaufen kann ohne ständig zu überlegen.

Wasser trinken

Während der Ernährungsumstellung trinke ich nur Wasser. Egal ob mit oder ohne Sprudel, oder noch mit Obst darin. Es geht darum viel zu trinken. Einen wichtigen bzw. effektiven Tipp hat mir die Ernährungsberaterin damals gegeben, der sich bei mir bewährt hat und den euch deshalb auch mitgeben möchte: Trinkt 20 Minuten vor und nach dem Essen keine großen Mengen Wasser und auch nicht vor dem Einschlafen. Das hat einen ganz einfachen Grund: Wasser neutralisiert. Und unser Magen verdaut, indem er das Gegessene mit der Magensäure verdünnt. Wenn wir nun große Mengen an Wasser zu uns nehmen, dann wird die Magensäure  verdünnt und das Gegessene wird nicht gut verdauen bzw. es dauert länger. Achtet also darauf den ganzen Tag über immer wieder Wasser zu trinken – nicht zu viel und nicht zu wenig – damit ihr dann abends nicht panisch zwei Liter runterkippt, nur weil euch aufgefallen ist, dass ihr den Tag über nicht so viel getrunken habt.

Und noch ein Tipp, der euren Stoffkreislauf in Schwung bringt: Morgens, gleich nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser trinken. Klingt nicht gerade geil – ist es auch nicht, aber es bringt wirklich was!

Das waren nun die Infos zu meiner Ernährungsumstellung, ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und ihr konntet vielleicht etwas mitnehmen. Wenn ihr noch fragen habt, schreibt mir gerne und wenn ihr live dabei sein wollt, wie ich meine Ernährungsumstellung so durchhalte, dann folgt mir auch auf Instagram, dort poste ich auch immer wieder Gerichte passend zu meiner Ernährung in meiner Story. Unter dem Namen bienannaa findet ihr mich auf dort.

Bis zum nächsten Mal,

eure Anna : )

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