Mein Reisebericht aus Malmö

Hallo meine Lieben,

während ich diesen Blogpost schreibe bin ich zwar schon seit ein paar Tagen wieder zurück in Berlin, doch gefühlt bin ich noch immer in Schweden… Es hat mir dort so gut gefallen und besonders in Malmö! Ich hatte vorher noch nicht viel von der Stadt gehört, doch die fünf Tage die ich da war, waren unvergesslich…

Ich finde zu einer sehenswerten Stadt gehören nicht nur ein paar außergewöhnliche Gebäude und belebte Straßen, sondern auch Menschen und Kultur. Wenn die Menschen offen und freundlich sind, die Kultur eine gewisse Wohlfühlatmosphäre schafft, dann ist es eine sehenswerte Stadt.

Meiner Meinung nach trifft das auf Malmö zu. Die Stadt hat so viele Facetten, die Menschen sind unheimlich freundlich und hilfsbereit, sodass ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt habe und mir der Abschied sehr schwer gefallen ist.

Wie schon gesagt, ich war fünf Nächte in Malmö. Dort habe ich in einem Hostel geschlafen, was in der Nähe der Altstadt lag. Zu Fuß konnte man so gut wie alles erreichen. Es gibt wie überall in Skandinavien an jeder dritten oder vierten Ecke einen 7-Eleven oder einen Pressbyran, die fast alle 24 Stunden geöffnet haben. Man bekommt dort kleine Snacks, Kaffee, Getränke und Fahrkarten.

Malmö hat aber natürlich noch mehr zu bieten ; ) Es gibt viele gemütliches Cafes und Restaurants, die zwar alle die typischen Schweden-Preise haben – nämlich nicht gerade günstig, aber wenn man sich mal etwas gönnen möchte sind sie es definitiv wert! Als ich in der Stadt war, war auch gerade das Malmö Festival. Das ist so etwas wie ein Food Festival, also mit ganz vielen verschieden Buden, zwischendurch mal Bühnen oder Schmuck- bzw. Souvenierstände und Fahrgeschäfte. Bei den Buden hat man dann wieder normale Streetfood-Preise gezahlt, sprich kleinere Portionen zum normalen Preis. Aber man muss das positiv sehen, so kann man mehr probieren ; )

Auch Sightseeingtouren in Malmö kann ich nur empfehlen. So gut wie alle Sehenswürdigkeiten sind sehenswert! Im Folgenden werde ich euch aber nun genauer berichten, was ich alles gesehen und erlebt habe : )

Tag eins

 An meinem ersten Tag bin ich gegen Mittag angekommen und habe erstmal mein Gepäck im Hostel abgegeben. Dann habe ich mich mit einem Bekannten getroffen, den ich in Kopenhagen kennengelernt habe. Zusammen sind wir dann das erste Mal auf das Festival gegangen.

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Das Festival ging durch die gesamte Altstadt bis zur Centralstation.

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Ratatouille durften wir als erstes probieren : )

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Die schwedischen Fritten mit scharfen Soßen waren auch sehr lecker und im Vergleich zu anderen sogar recht günstig.

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Und dann hatten wir noch Wraps gefüllt mit Hühnchen und Gemüse (welches kann ich leider nicht genau sagen, da ich es nicht kannte und die Menüs meistens nur auf schwedisch waren).

Tag zwei

Am zweiten Tag war ich wieder alleine unterwegs und machte eine Sightsseingtour zu Fuß. Insgesamt war ich 6 Stunden unterwegs. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich mir sehr viel Zeit gelassen habe und manchmal ein paar Umwege gelaufen bin. Und ich habe natürlich in den ein oder anderen Deko-Laden reingeschaut und habe mich danach immer wieder gefragt, warum ich mit einem Rucksack reise ; )

Gestartet habe ich meine Route an dem Einkaufszentrum Triangeln. 

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Direkt gegenüber von dem Einkaufszentrum ist eine wunderschöne Kirche, die an diesem Tag aber leider geschlossen war.

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Dies ist übrigens das erste gute Beispiel dafür, dass es in Malmö sehr oft vorkommt, dass Alt auf Neu trifft. Meiner Meinung nach macht das Malmö sehr attraktiv und abwechslungsreich.

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Wenige Meter von der Kirche und dem Einkaufszentrum entfernt kommt man zur Malmö Konsthall. Wie der Name schon sagt handelt es sich um eine Kunsthalle. An diesem Tag fand dort jedoch ein Skaterevent statt.

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Von dort aus lief ich zum Pildammsparken bzw. zum Margareta Pavilion. Der Park ist perfekt zum Joggen, Yoga machen oder auch für Krafttraining, denn wie schon in Stockholm gibt es auch hier ein Outdoor-Gym.

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Der nächste Punkt meiner Route war dann Malmö Opera.

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Vor dem Opernhaus stand ein Baum, den ich irgendwie lustig fand, da er so exakt gerade geschnitten war 😀 Gibt es Leute, die so etwas auch lustig finden? 😀

Auf dem Weg zur Stadtbibliothek bin ich noch an einem weiteren sehr schönen Haus vorbei gekommen.

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Weiter ging es durch Kungsparken Richtung Malmöhus. 

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Bei gutem Wetter kann man sich auch ein Tretboot ausleihen und Malmö vom Wasser aus erkunden : )

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Wie war das mit: Alt trifft Neu? ; )

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Um das Malmöhus herum befindet sich der Lieblingsort vieler Bewohner von Malmö: Slottsträdgardens.

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Mein nächstes Ziel war dann der Turning Torso. Er ist das höchste Gebäude in Malmö. Für die Öffentlichkeit ist er jedoch nicht zugänglich, da sich im unteren Bereich Business-Büros befinden und im oberen Teil Luxusmietwohnungen. Man kann übrigens nur das ganze Gebäude kaufen. Einzelne Wohnungen stehen nicht zum Verkauf.

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Um das Gebiet des Turning Torso werden sehr viele neue Gebäude gebaut.

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Von dort aus bin ich dann wieder Richtung Centralstation und Old Town gelaufen.

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Ein sehr schöner Platz in der Altstadt mit sehr empfehlenswerten Restaurants ist Lilla Torg.

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Da ich große Kirchen mit besonderer Architektur sehr mag, durfte ich mir einen Besuch der Sankt Petri Kyrka nicht entgehen lassen.

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In der Nähe befindet sich das Moderna Museet, in das ich eigentlich nur aus Neugier hineingegangen bin, da es erstens kostenlos ist und mir meine Zimmergenossin sagte, dass das Museum wirklich sehr interessant sein soll. Nun ja… ich fand es ehrlich gesagt eher etwas gruselig, aber vielleicht lag das auch einfach daran, dass ich überhaupt keine Ahnung von Kunst habe 😀 Solltet ihr euch aber für moderne Kunst interessieren, schaut da mal vorbei. Fotos durfte man da leider nicht machen.

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Vom Museum lief ich dann zum Folkets Park. Den mochte ich besonders gerne auf Grund seiner entspannten Atmosphäre. Viel Grünfläche, dazwischen Brunnen, kleine Restaurants, eine Minigolfanlage, Spielplätze und alles kunstvoll an verziert. Es finden dort wohl auch öfter mal Events statt, zu denen ich eigentlich sehr gerne gegangen wäre.

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Tag drei

Das Wetter war super und somit beschloss ich, mich einen ganzen Tag mal an den Ribersborgsstranden zu legen und einfach mal zu entspannen. Am Ende des Tage hatte ich sogar etwas Farbe bekommen : )

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Auf der einen Seite des Strandes ist der Untergrund Wiese und auf der anderen Seite habt ihr Sand mit kleineren Steinen.

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Abends bin ich nochmal kurz mit einer Zimmergenossin über das Festival gelaufen, um dort etwas zu essen : )

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Tag vier

Am vorletzten Tag machte ich eine Bootstour durch die Stadt und fuhr nach Lund.

Die Bootstour hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich hatte zwar zu Fuß schon einiges gesehen, aber die Tour ging nochmal an ein ein paar Punkten vorbei, die ich noch nicht gesehen hatte. Außerdem wird die Tour von einem Guide begleitet, der auch etwas zu den Sehenswürdigkeiten erzählt und ein paar Facts hat, die man so nie erfahren hätte. Die Bootstour die ich gemacht habe ging 50 Minuten und hat ca. 15 Euro gekostet.

Die Tour startet und endet gegenüber von der Centralstation. So bin ich dann danach direkt von der Centralstation nach Lund gefahren und war nicht die Einzige. Ein Tag davor war nämlich Anreisetag der Studenten. Lund ist eine Universitätsstadt und man fragt sich auch ob es eine Stadt mit einer Universität ist oder eine Universität mit einer Stadt 😀 Denn es ist wahr: Die meisten Gebäude stehen den Professoren und Studenten zur Verfügung. Lund ist die zweit älteste Universitätsstadt, was man ihr auch deutlich ansieht. Die Innenstadt ist zwar schon etwas moderner, doch drumherum findet ihr viele Kirchen und Backsteingebäude mit schönen Verzierungen. Mir hat es dort sehr gefallen, aber mehr als einen Nachmittag muss man für die Stadt nicht einplanen.

Der Dom zu Lund ist auch sehr sehenswert!

Tag fünf

An meinem letzten Tag bin ich in das neue und sehr moderne Shopping-Center Emporia in Hyllie gefahren. Es gibt dort so viele Läden, dass man dort wirklich einige Stunden einplanen sollte, wenn man alles sehen möchte.

Den Rest des Tages verbrachte ich dann im Slottsträdgarden, nahm aber meine Kamera nicht mit. Ich legte mich dort an das Ufer des Flusses und ließ die letzten Wochen revue passieren, denn schon am nächsten Morgen ging es zurück nach Berlin…

Das war nun mein letzter Reisebericht aus Skandinavien. Ich hoffe sehr, euch haben die Beiträge gefallen 🙂 Falls ihr noch Fragen zu manchen Städten habt, lasst sie mir gerne in der Kommentaren da : )

Bis zum nächsten Mal.

eure Anna : )

 

 

 

 

1 Gedanke zu „Mein Reisebericht aus Malmö

  1. Liebe Anna,
    vielen Dank, dass wir dich auf deiner Reise durch Skandinavien begleiten durften. In diesen „paar“ Tagen hast du wirklich sehr, sehr viel gesehen und erlebt. Malmö kennen wir noch nicht, scheint aber ebenfalls eine sehr schöne Stadt zu sein.
    Die skandinavischen Länder strahlen insgesamt ein ganz besonderes Flair aus. Diese Entspanntheit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Natur usw. usw.
    Egal wo es ist einfach toll dort „oben“
    Einziger Nachteil…die Preise….
    Behalten diese schönen Erinnerungen in deinem Gedächtnis und wie schon in einem anderen Block von mir erwähnt. Wenn du die Gelegenheit hast reise in den Norden Norwegens.
    Ich sage nur traumhaft.
    LG
    Jürgen

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