Positives Denken – das was vielen schwer fällt

Hallo ihr Lieben,

der heutige Blogpost dreht sich um ein Thema, welches meiner Meinung nach nur sehr selten angesprochen wird, obwohl es sicher viel verändern würde – positiv denken. Ich kenne so viele Menschen denen es nicht schwer fällt mir von ihren Problemen und Sorgen zu erzählen. Selten erzählt man mir wie glücklich man gerade ist oder was man schönes erlebt hat. 

Wir fokussieren uns heutzutage viel zu sehr auf die Dinge, die nicht funktionieren oder das was nicht so gut läuft. Es ist egal ob sich die Probleme auf das Berufsleben, das Private oder auf andere Menschen beziehen – man sieht immer eher das Negative. So kommt es, dass wir ziemlich oft schlechte Laune haben und wir das Gefühl haben, dass nichts so klappt wie wir es uns vorstellen. Ich erwische mich oft selbst dabei, dass ich mich über etwas aufrege und danach feststelle, dass es die Aufregung eigentlich nicht wert gewesen wäre. Ich versuche nun immer bevor ich mich über etwas aufrege darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht doch nicht so schlimm ist und ob es eventuell noch einen anderen Weg gibt. Letztendlich stelle ich immer öfter fest, dass sich die meisten Probleme von ganz alleine lösen und ich entspannter bin wenn ich die Dinge etwas gelassener sehe, was sich auch auf meine Mitmenschen auswirkt. Es gibt weniger Streitereien über unnötige Themen und zu zweit lacht man eher mal über ein Missgeschick. Außerdem wird man viel fröhlicher wenn man aus jeder noch so misslichen Situation doch probiert das Gute herauszufiltern.

„Was dich nicht umbringt macht dich stark“ ~ Tiemo Hauer

Ich finde das Zitat sehr passend und seit Kurzem ist das auch wirklich zu meinem „Lebensmotto“ geworden. Es kann nichts so schlimm sein, dass es mich umbringt – im schlimmsten Fall wird es eine Erinnerung.

Schlechte Erfahrungen oder Tiefs gehören trotzdem zum Leben dazu. Es ist nur die Frage wie man damit umgeht. Ob man aus Fehlern lernt, in seinem Chaos und seiner Trauer versinkt oder ob man aus der schlechten Erfahrung Kraft schöpft, um etwas zu verändern und seine Situation zu verbessern. Natürlich gibt es auch Lebenssituationen wie z.B. wenn jemand stirbt, die einfach nur fürchterlich sind und man auch nicht ändern kann, doch auch hier gehört es dazu zu lernen, dass das nun einmal der Lauf des Lebens ist und es im Leben weitergehen muss.

Es wird immer Menschen geben denen es besser geht und es wird immer die geben, die von einem Schicksal in das andere laufen. Doch es liegt an ihnen wie sie damit umgehen. Lassen sie sich davon herunterziehen oder sagen sie sich: „Ich bin stärker und was auch kommen mag – ich halte durch!“ Es gibt so viele Menschen, die ich für ihre Stärke bewundere und die mich dadurch auch motivieren und mir zeigen wie gut es mir eigentlich geht. Und da wären wir schon bei dem nächsten Punkt – ein Bewusstsein dafür bekommen, was wir eigentlich haben und wie es uns geht.

Es gab in letzter Zeit viele Augenblicke, in denen ich wirklich mal versucht habe an all die schönen Dinge zu denken, die mir erfahren sind, die ich besitze und über meinen gesundheitlichen Zustand nachzudenken. Ich bin so dankbar dafür, was ich für Möglichkeiten habe, dass ich gesund bin und in keiner lebensbedrohlichen Lebenssituation stecke aus der ich nicht rauskomme. Fast immer wenn ich die Nachrichten schaue, frage ich mich wo das nochmal alles hinführen soll… Es würde jetzt den Ramen sprengen über aktuelle Themen zu schreiben, was ich eigentlich nur sagen will ist, dass ich mittlerweile versuche mich nicht mehr von all den schlechten Nachrichten einschüchtern zu lassen. Natürlich setzte ich mich trotzdem mit den Themen auseinander, aber ich zerbreche mir nicht den Kopf darüber wie es in 50 Jahren auf der Welt aussehen könnte. Niemand kann das wissen und bis dahin wird sicherlich noch viel passieren mit dem wir noch gar nicht rechnen.

Das Fazit  meiner Gedanken ist: Versucht euch bewusst zu werden was ihr jetzt gerade in diesem Moment habt, freut euch darüber und genießt es! Lasst euch nicht von Alltagsproblemen unterkriegen und wenn es mal aussichtslose Situationen gibt, steckt nicht gleich den Kopf in den Sand, sondern beruhigt euch und lasst das Problem erstmal auf euch zu kommen. Scheut euch auch nicht davor mal einen anderen Weg auszuprobieren. Ein gedanklicher Richtungswechsel kann manchmal auch gut tun.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun eine gute Woche mit  vielen positiven Erkenntnissen. Ich hoffe sehr ein paar von euch mit meinen Gedanken erreicht zu haben. Es gibt sicherlich ein paar Aspekte über die sich diskutieren lässt, daher bin ich sehr gespannt auf eure Kommentare : )

Bis zum nächsten Mal,

eure Anna : )

6 Gedanken zu „Positives Denken – das was vielen schwer fällt

  1. Hallo Anna,
    Danke für diese gut geschriebenen Zeilen, die durchaus zum Nachdenken anregen.
    Es wird nicht immer und nicht in jeder Lebenslage so leicht sein nur DAS Positive herauszuziehen. Aber der Versuch allein macht schon viel aus.
    Normal spricht man ja davon, dass man mit zunehmenden Alter gelassener wird. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das von allein nicht funktioniert. Man muss an sich selbst arbeiten, um positiv zu denken. Fällt mir auch jetzt manchmal nicht leicht (mit fast 50). Gerade wenn man so seine Umwelt betrachtet und auch immer wieder in die Nachrichtenwelt blickt.
    Wenn man eigene Kinder hat denkt man öfter mal an die Zukunft und wie werden die kleinen Großen mit der Zukunft klar kommen.
    Wir haben es geschafft also werden es auch die nächsten Generationen schaffen.
    In diesem Sinne nochmals vielen Dank für deine Zeilen und immer positiv denken…zwinker
    Liebe Grüße
    Jürgen

  2. Hi,

    die Einstellung finde ich klasse – und hoffe Sie wird Dir immer gelingen – bei den Herausforderungen, die man so bewältigen muss.

    vielleicht ein Buchtipp zu diesem Thema: Der Mönch der seinen Ferrari verschenkte.

    Grüße Jogi

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