Exploring Lefkada

Hallo ihr Lieben,

diesen Sommer sind mein Freund und ich für elf Tage nach Lefkada (Griechenland) geflogen, wo wir dann für acht Tage ein Boot hatten und für zwei weitere Tage mit einem Mietwagen über die Insel gefahren sind, um das Ionische Meer zu erkunden.

Lefkada ist eine wunderschöne grüne Insel mit traumhaften Sandstränden an der Westküste, die man zum Teil sogar nur mit dem Boot erreicht und deshalb nicht so überlaufen und touristisch sind.

 

Unsere Unterkunft befand sich in der Bucht von Nidri. Die Unterkunft hatte eine Bootsanlegestelle, sodass wir mit dem Boot direkt vor der Unterkunft anlegen konnten. Der Ort ist mit einer der größten Orte von Lefkada. Es gibt einige kleinere Hotels, Restaurants und Shops. Besonders zu empfehlen sind die Bars und Restaurants direkt am Hafen. Es ist total idyllisch abends zu beobachten, wie die Boote in ihren Hafen zurückkehren und die Sonne langsam untergeht.

Wenn ihr auch mit einem Boot Lefkada und die umliegenden Inseln erkunden möchten, kann ich euch Pipis Boats nur empfehlen. Wir haben mit dem Vermieter sehr gute Erfahrungen gemacht. Er hat sich rund um die Uhr um uns gekümmert und hat sehr faire Preise. Generell ist es in der Nebensaison, also ab September, deutlich günstiger.

Dass wir acht Tage tagsüber fast nur auf dem Boot verbracht haben, sagt eigentlich schon alles… Wir waren total begeistert von der Landschaft, den Stränden und dem klaren Wasser. Das Gebiet um Lefkada herum ist generell eher ein Anfängergebiet für Bootsfahrer, also perfekt für uns, denn wir haben beide unseren Bootsführerschein erst diesen Sommer gemacht. Wie auf allen anderen Meeren, muss man natürlich stets das Wetter im Auge behalten, doch auch das war hier eigentlich kein Problem. Nur einmal haben wir den Wellengang etwas falsch eingeschätzt, doch mit angemessener Geschwindigkeit haben wir dann doch wieder gut zurück gefunden.

Ich muss sagen, dass auf einem Boot die Zeit wirklich super schnell vergeht. Wir haben teilweise stundenlang vor Buchten geankert und waren schwimmen oder schnorcheln (oder haben einfach nur geschlafen, haha). Das Ionische Meer rund um Lefkada ist super klar, sodass man auch noch viele Meter vom Strand aus auf den Grund schauen konnte. Nur in der Bucht von Nidri wurde davon abgeraten schwimmen zu gehen aufgrund von Spiegeleiquallen. Keine Panik, die Quallen sind tatsächlich nur in dieser Bucht, was mit der Strömung zu tun hat. Sie sind auch überhaupt nicht gefährlich, es mag nur nicht jeder mit ihnen in Kontakt kommen.

  

Nach ein paar Tagen haben wir dann auch schon herausgefunden, welches unsere Lieblingsinsel ist. Meganisi. Das ist eine kleine längliche Insel südöstlich von Nidri. Wir haben dort oft angelegt um Kaffee trinken zu gehen oder mal Mittag zu essen. Meganisi hat zwei Buchten mit Orten. Die eine hat auch ein paar kleine schnuckelige Shops und Restaurants, die andere hat drei Strandbars und wenn man etwas versteckt eine Treppe hinaufsteigt, hat man einen unglaublich schönen Ausblick auf das Meer und die umliegenden Inseln.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist eine Bootstour um Lefkada. Es gibt an der Westküste einen Strand, den Egremni Beach. Dieser Strand verfügte bis vor ein paar Jahren noch über eine Treppe die zum Meer führte, doch durch einen Erdrutsch wurde diese komplett zerstört. Seitdem ist der Strand nur noch durch Boote erreichbar. Entweder mit dem eigenen oder mit Ausflugsbooten, doch von letzterem würde ich abraten, denn das hat nichts mehr mit Idylle zu tun. In der Regel werden mit diesen Schiffen hunderte Touristen an die Strände gekarrt und alle legen sich wie die Sardinen nebeneinander. Dem entgeht man, wenn man recht früh mit dem eigenen Boot dorthin fährt. Entlang der Insel kommen aber auch noch genügend andere Strände, an denen es sich anbietet eine kleine Pause zu machen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, leiht euch auch mal Wasserski, Wakeboard oder Slider aus. Wir hatten das Glück, dass Freunde das alles dabei hatten und wir all das mal ausprobieren konnten. Morgens ist das Wasser auch perfekt dafür, da die Wellen noch nicht so hoch sind. Beachtet aber, dass wenn ihr euch von einem Boot ziehen lasst, immer zwei Personen auf dem Boot sein müssen. Sonst kann es sein, dass ihr eine ordentliche Strafe zahlen müsst.

Nachdem wir dann nach acht Tagen schweren Herzens das Boot wieder abgeben mussten, haben wir die Insel noch zwei Tage mit dem Auto erkundet. Ein Tag davon war wettertechnisch leider nicht so schön, wir wollten eigentlich die Aussicht vom höchsten Punkt der Insel genießen, doch außer Nebel hat man leider nicht viel gesehen. Also sind wir am letzten Tag nochmal dorthin, was sich absolut gelohnt hat! Vom Profitis Ilias hat man ohne zu übertreiben die schönste Aussicht über die Insel und auf das Meer!

 

Es ist auch total schön mit dem Auto durch das Landesinnere zu fahren. Überall gibt es kleine Bergdörfer mit kleinen Straßenläden, wo Olivenöl, Honig und andere regionale Produkte verkauft werden. Auch der Leuchtturm in der Nähe von Vasiliki ist sehr sehenswert, genauso wie die Stadt Vasilliki.

Auch die Foodie-Herzen werden hier höher schlagen. In Griechenland gibt es sehr guten Kaffee, aber achtet darauf, dass ihr Cappuccino o.ä. bestellt und nicht griechischen Kaffee, denn das ist Kaffee mit Kaffeesatz und der schmeckt fürchterlich, wenn man eigentlich einen Cappuccino erwartet. Nicht fehlen darf bei einem Griechenlandbesuch Tzatziki, Fisch und Peperoni in Olivenöl.

 

 

 

Mir fehlt das Meer, die Sonne und das gute Essen jetzt schon! Und es wird sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein! Nächstes Jahr steht jedoch erst einmal Kroatien auf dem Plan und vielleicht noch der ein oder andere Kurztrip. Schreibt mir gerne in die Kommentare wo ihr wart oder wo es für euch noch hingeht! Wenn ihr noch Fragen habt oder noch mehr von mir sehen wollt, dann schaut gerne auf meinem Instagram Account https://www.instagram.com/bienannaa/?hl=de vorbei.

Bis zum nächsten Mal,

eure Anna : )

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